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Hauptthese IV: Freigeld bringt Freiheit und Wohlstand für alle Was ist Freigeld und warum brauchen wir es? Freigeld ist umlaufgesichertes Geld, das frei vom Störfaktor Zins ist. Dadurch ist es wieder auf seine ursprüngliche Funktion als reines Tauschmittel zurückgeführt und kann nicht mehr als Schatzmittel zur Wertaufbewahrung zweckentfremdet oder zur Spekulation mißbraucht werden. Es hat damit auch aufgehört, Herrschaftsinstrument zu sein, dem sich alles andere unterzuordnen hat. Statt einer Belohnung mit Zinsen für dem Wirtschaftskreislauf entzogenes und zu spekulativen Zwecken gehortetes Geld, gibt es bei Freigeld eine „Bestrafung“ mit „Antizinsen“ (Umlaufsicherungsgebühr, Gebrauchsgebühr, „Parkgebühr für geparktes Geld“), wenn das Geld nicht wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt wird. Das betrifft aber nur Bargeld und Geld auf Girokonten; nicht aber langfristig festgelegtes Geld. Dann muß nämlich die jeweilige Bank diese Kosten tragen, sofern sie das Geld nicht in Form von zinslosen Krediten weiterverleiht. Freigeld hat durch diese Maßnahmen eine hohe Umlaufgeschwindigkeit, d. h., es wird immer schnell wieder zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen ausgegeben oder als zinsloser Kredit weiterverliehen an jemanden, der etwas Sinnvolles damit machen will. Das bringt die Wirtschaft ungeheuer in Schwung, verhindert Warenstockungen, schafft gut bezahlte Arbeitsplätze, führt zu niedrigen Preisen und damit allgemeinem Wohlstand. Siehe auch: Freimark. Wem nützt Freigeld und wem „schadet“ es? Fast alle Kleinsparer und Kleinanleger erliegen der (von den Medien suggerierten) Illusion, daß ihnen das Zinssystem Vorteile bringe, weil sie ja dadurch auf ihr Erspartes Zinsen bekommen („Mein Geld arbeitet für mich“). Das ist jedoch ein Trugschluß, weil die meisten Bürger in Wahrheit mehr Zinsen zahlen müssen als sie umgekehrt Bankzinsen erhalten: Der „Staat“ holt sich die Zinsen für die exponentiell wachsenden „Staatsschulden“ (z. Z. ca. 1,5 Billionen Euro) durch Steuern und Abgaben von den Bürgern. Die Mineralölsteuer z. B. wurde in der „BRD“ von 1950-2003 auf unglaubliche 2.450 % erhöht, nämlich von 0,06 DM auf 0,721 Euro. Und damit nicht genug: auf die Mineralölsteuer wird noch mal die Umsatzsteuer fällig, also Steuer auf die Steuer! – Das sind 80 % versteckte Zinsen für jeden, der Auto fahren will oder muß (und wer muß das heute schon nicht?!). Ähnlich ist es bei Strom, Gas, Miete, Immobilien. Auch die deutsche Wirtschaft ist hochverschuldet, muß mit über 80 % Fremdkapital arbeiten und dafür natürlich Zinsen an die „Geldgeber“ zahlen. Diese Zinskosten (der „Kapitaldienst“) müssen von den Unternehmen in die Produktpreise mit einkalkuliert werden, so daß wir bei allen Produkten und Dienstleistungen von A bis Z, von Auto über Bier bis Zahnpasta, mindestens 30 % versteckte Zinsen mitbezahlen. Im Jahr 2000 mußte so jeder Haushalt in der „BRD“ bereits ca. 17.000 Euro seines hart erarbeiteten Einkommens in Form von versteckten Zinsen an wenige Zinsschmarotzer abgeben, ob er wollte oder nicht! Alle diejenigen, die weniger als 17.000 Euro Zinsen auf ihr angelegtes Geld bekommen, sind in Wirklichkeit Zinszahler und gehören damit zu den Verlierern der Zinswirtschaft. – doch 99 % aller Menschen hierzulande sehen das nicht, weil diese Zinszahlungen in Preisen, Steuern und Abgaben raffiniert versteckt sind. Sie wundern sich nur, warum alles immer teurer wird. Damit ist zugleich auch gesagt, wem Freigeld nützt und wem Freigeld „schadet“: Es nützt der überwältigenden Mehrheit der Zinsverlierer und es „schadet“ der kleinen Minderheit von Zinsgewinnlern, innerhalb derer es auch noch einmal riesige Unterschiede gibt. Die 300 reichsten Familien, die täglich um mehrere Millionen Dollar, Euro oder Pfund reicher werden, besitzen mehr als die sagenumwobenen 500 Millionen Dollar und sind damit die Extremgewinner des Zinssystems, weil sie sich nicht nur auf die Zinsen allein stützen können, sondern auch auf die durch das Zinssystem entstandenen und in ihrer Hand befindlichen Monopole. Dabei ist der Anteil der Monopolgewinne oft noch größer als der der Zinsen, (wobei letztere aber der Schlüssel zur Macht sind). Man denke hierbei nur mal an das Erdöl: Die angloamerikanische Hochfinanz läßt die USA den Irak überfallen, drückt den „Verbündeten“, dem eigenen Volk und den Verlierern die Kosten auf und diktiert die Preise nach Belieben. Zitat: „Das Wohlbefinden und der Wohlstand des einzelnen Menschen, das Glück der Volksgemeinschaft, die Zufriedenheit des ganzen Volkes und der Friede der Welt sind hauptsächlich, wenn nicht gänzlich und allein, ein Geldproblem“ In seiner Realutopie „Die Wunderinsel Barataria“ führt uns Silvio Gesell eindringlich vor Augen, was es bedeutet, wenn – „kleine Ursache große Wirkung“ – Geld durch eine „Währungsreform“ zusätzlich zu seiner ursprünglichen Funktion als reines Tauschmittel (Freigeld) gleichzeitig auch Wertbewahrer, Wertkonserve und Wertspeicher wird. Dieses Gleichnis macht die komplizierten Zusammenhänge in brillanter, bildhafter Weise verständlich und ist heute aktueller denn je. Hier ein kurzer Auszug: „Gleich am ersten Tage, nachdem die Baratonen mit dem Wertbewahrer beglückt wurden, war es, als ob die gesamte Bevölkerung wahnsinnig geworden wäre. … Vom Wunsche beseelt, die Vorratskammern durch den „Wertbewahrer“ zu ersetzen, beschlossen die Baratonen nämlich, ihre Vorräte zu verkaufen, und da jeder ahnte, daß viele, wenn nicht alle auf den glorreichen Gedanken kommen würden, und das infolgedessen das Angebot größer sein würde, bei gleichzeitig fehlender Nachfrage, so hatte es jeder eilig. … Tausende von Fuhrwerken, hochbeladen, wankten, in Staubwolken gehüllt, dem Markte zu. … Wer sollte diese Güter kaufen? Niemand will jetzt noch, da das Land mit dem Wertbewahrer beglückt wurde, Vorräte, Waren, allgemeine Arbeitsprodukte, die die Motten fressen. Den Universalvorrat, das bare Geld, den Wertbewahrer wollen sie haben, ohne Ausnahme. Die nutzlose Pinus moneta, die bis dahin niemand rührte, wird zum Ziel aller. Der gesamte Reichtum des Volkes soll sich plötzlich in diesen elenden kleinen Samenkörnern konzentrieren! Welcher Wahn. … An dem Tage wurde aber nicht ein einziges Samenkorn Ware umgesetzt. Sie wollten ja alle nur verkaufen. Wie dumme Gänse stierten sich die guten Insulaner gegenseitig an. Alle wollten ja nur Geld, den Wertbewahrer, die Samenkörner des Pinus moneta. So luden denn die guten Baratonen ihren Kram wieder auf und fuhren mißvergnügt nach Hause. Die Chronik erzählt nun, wie sich das Schauspiel acht Tage wiederholte, ehe die Baratonen dahinter kamen, daß das, was sie wollten, etwas Unmögliches war.“ Im Tageblatt … erschien ein Artikel … die Bürger zur Geduld mahnte. Die Ereignisse hätten gezeigt, daß Barataria an einer gewaltigen Überproduktion litt. Ehe nicht diese in Überfluß vorhandenen Waren verschwunden seien, könnte der Wertbewahrer nicht das leisten, was man von ihm erwarte. Weniger produzieren, verkürzte Arbeitszeit, auch mehr verbrauchen, dann würde das Gleichgewicht bald hergestellt sein. … Die Chronik gibt eine wunderbar klare Darstellung von allen Veränderungen, die sich in den Handelsbräuchen vollzogen, wie alles vom Geiste des „Wertbewahrers“ angesteckt und verdorben wurde. Die Barbezahlung war gleich in den ersten Tagen durch das Kredit- und Abzahlungssystem ersetzt worden. Die Waren, die niemand mehr auf Vorrat kaufen wollte, wurden nun in kleinen und kleinsten Packungen gekauft. Alle lebten von der Hand in den Mund, und eine Unzahl von Kaufleuten wurden nötig, um diesen Detailverkauf zu bewältigen. Laden reihte sich an Laden, ganze Straßen mußten neu für die Läden gebaut werden, die als Ware aufnahmen, was früher als Vorratsgut in den Häusern der Baratonen verteilt war. Dabei waren die Käufer hochmütig den Verkäufern gegenüber. Sie pochten auf die Eigenschaften ihres „Wertbewahrers“, sie sagten, daß wenn sich die Verkäufer nicht höflich, nachgiebig, unterwürfig benähmen, sie mit ihrem Wertbewahrer einfach nach Hause gehen und die Verkäufer den Schaden haben würden, der ihnen aus der Vergänglichkeit, aus der Wartung und Bergung der Waren erwachsen würde. … Jetzt werde sich der Kapitalismus in seiner ganzen Herrlichkeit zeigen. Bluten und schwitzen müsse nun das Volk, um den Moloch Kapital zu sättigen. Und das würde so lange gehen, bis sich der Kapitalismus selber wieder zu Tode entwickelt habe, ähnlich wie der Spaltpilz des Zuckers von seiner eigenen Jauche vergiftet wird. …“ Wie sich Freigeld in der Praxis auswirkt, zeigen einige Beispiele aus der Geschichte: Die „Brakteatenzeit“ – Deutschlands glücklichste Zeit Diese 300 Jahre von etwa 1150-1450 waren Deutschlands glücklichste Zeit: Das damalige Silberbrechgeld, die sog. „Brakteaten“ (bractes = dünnes Blech), „drehten sich“ 52 mal schneller als unser heutiges Zinsgeld, weil beim halbjährlichen Umtausch der Münzen Umtauschgebühr zu zahlen war und Geld „sparen“ sich deshalb nicht lohnte. Um dem Umtauschverlust zu entgehen, gaben es die Bürger lieber schnell wieder für Waren oder Handwerker aus, verliehen zinslos Geld, das sie selbst nicht unmittelbar benötigten oder spendeten es für Dombauten. Aus dieser Zeit stammt auch das Sprichwort „Handwerk hat goldenen Boden“. Die Folge: 300 Jahre ununterbrochener wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung. Fischerdörfer wuchsen zu mächtigen Hanse-Städten. Der Handel blühte. Arbeitslosigkeit und Armut war jegliche Basis entzogen. Die kaum mehr als 20.000 Bürger der - nach heutigen Begriffen kleinen - Stadt Köln hatten genug Geld, um das größte Dombauprojekt aller Zeiten in Angriff zu nehmen – mit der Technik vor 800 Jahren, ohne Kräne, Alu-Gerüste, Diamant-Schneidmaschinen, etc.! Die Bauern hatten Silber-Knöpfe an ihrer Kleidung und die Adligen beschwerten sich, daß die Handwerksmeister samtene Anzüge trugen und von ihnen äußerlich nicht mehr zu unterscheiden waren. Es gab die Vier-Tage-Arbeitswoche mit dem „Blauen Montag“, damit sich die „Arbeitsleut’“ von den Wochenend-Feierlichkeiten vor Arbeitsbeginn wieder erholen konnten. Die Wochenarbeitszeit lag bei 20-30 Stunden und es gab mehr als 150 arbeitsfreie Feiertage. In den Gasthöfen gehörte Silberbesteck zum allgemeinen Standard. Die Menschen lebten nicht, um zu arbeiten, sondern sie arbeiteten, um zu leben. Der weit verbreitete Wohlstand wurde durch Arbeit erworben und nicht durch leistungslose Zinsen. Wer nicht die Absicht hatte reich zu werden, konnte mit einer kurzen Arbeitszeit seinen Lebensunterhalt verdienen. Auf Betreiben machtsüchtiger Kaufleute, wie der Fugger, wurden die Brakteaten durch den „Ewigen Pfennig“, den „Dickpfennig“ abgelöst. Das Tauschmittel Geld wurde dann nur noch hochverzinst verliehen und wurde damit zugleich Schatzmittel und Machtmittel. Binnen weniger Jahre verschwand der allgemeine Wohlstand und der Reichtum konzentrierte sich nun immer mehr bei den großen Geldverleihern, die das gehortete Geld nur gegen Wucherzinsen wieder herausrückten und die damit sogar Kaiser und Könige in ihre Abhängigkeit brachten. Der Zins-Wucher mit seiner zwangsläufigen Folge der Polarisierung des Volkes in ganz wenige unvorstellbar Reiche auf der einen Seite und massenhafter Verelendung auf der anderen Seite, was zu blutigen Kriegen führte, nahm derartige Ausmaße an, daß sich sogar der Papst (Benedikt XIV.) damit befassen mußte. In seiner berühmten „Enzyklika gegen die Wuchersünde des Zinses vom 1. November 1745“ verurteilte er auf das Schärfste jegliches Darlehenszinsnehmen als „Schandmal und Laster“, das „von den Hl. Schriften gebrandmarkt wird“ und „daß es sich in verschiedene Formen und Gestalten hüllt, um die durch Christi Blut zur Freiheit und Gnade zurückgeführten Gläubigen wieder jählings ins Verderben zu stürzen“. Auf den großen Dom-Baustellen konnte „wegen fehlendem Geld“ mehr als 300 Jahre nicht weitergebaut werden. Diese historisch belegten Fakten lassen erahnen, wie gut es uns allen erst recht beim heutigen Stand von Technik und Wissenschaft gehen könnte, wenn das Geld wieder ein dienendes wäre und die wirtschaftlichen Ergebnisse nicht durch den Zins in unvorstellbarem Maße zu Gunsten einer mikroskopisch kleinen Schicht von Zinsschmarotzern umverteilt würden. Amerika schöpfte 1750 sein eigenes Geld In den damaligen englischen Kolonien (Neu England) gab es Im Gegensatz zum englischen Mutterland Wohlstand und Überfluß in jedem Heim und es herrschte Frieden an allen Grenzen. Der Grund dafür war: die Kolonien gaben ihr eigenes Papiergeld, genannt „Colonial Scrip“ (Kolonialaktie), heraus und hatten an niemanden Zinsen zu zahlen. Sie gaben es in angemessener Menge heraus, damit die Waren leicht vom Produzenten zum Konsumenten übergehen konnten. Als die englischen Bankiers nach einem Besuch Benjamin Franklins im Mutterland davon erfuhren, ergriffen sie sofort die „nötigen“ Gegenmaßnahmen, indem sie das britische Parlament veranlaßten, das unabhängige Kolonialgeld per Gesetz zu verbieten und nur noch die Benutzung des englischen Geldes zu gestatten, das sie in unzureichender Menge zur Verfügung stellten. Ein Jahr nach Vollzug des Verbotes waren die Straßen in den Kolonien mit Arbeitslosen und Bettlern besetzt, genau so wie in England, weil es nicht genug Geld gab, Arbeit und Waren zu bezahlen. Die Bankiers hatten das umlaufende Tauschmittel auf die Hälfte reduziert und lähmten damit alle industriellen Energien des Volkes. Die einst blühenden Kolonien wurden in kürzester Zeit ruiniert und jede Familie und jedes Geschäft wurde von schlimmster Not heimgesucht. Dies war der wahre Grund für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776. Guernsey 1815 Dieses Freigeldexperiment wurde erst jüngst dem Vergessen entrissen, weil es die Bankiers auf seltsame Art immer wieder schaffen, daß aus den Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihr schändliches Treiben werfen könnte. Ausführlich nachzulesen ist dieses Freigeldexperiment in dem Buch von Hermann Benjes „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ Hier nur eine kurze Zusammenfassung: Auf der britischen Kanalinsel war es zu einem „unerklärlichen“ Geldmangel gekommen, der den einst florierenden Obst- und Gemüseanbau auf der klimatisch begünstigten Insel schließlich zusammenbrechen ließ, die Menschen zur Verzweiflung brachte und die Inselverwaltung in den Konkurs trieb. Die Zinszahlungen an Londoner Banken und die vom englischen Mutterland eingetriebenen Steuern brachten den Zahlungsverkehr schließlich ganz zum Erliegen. Der Schuldendienst hatte 1815 ein Ausmaß erreicht, daß das gesamte Steueraufkommen der Inselbewohner nicht mehr ausreichte, um die Zinsforderungen Londoner Banken zu bedienen. In dieser schier ausweglosen Situation ließ der Gouverneur der Insel das fehlende Geld einfach selber drucken, brachte es als Zweitwährung neben dem englischen Pfund in Umlauf und ließ damit alles bauen was die Insel benötigte, um sich aus dem Würgegriff der englischen Schmarotzer zu befreien: eine Markthalle, Straßen, Schulen und gleich mehrere Windmühlen. Damit brauchte die Insel nicht mehr das teure englische Mehl zu importieren und konnte sich vom Diktat der englischen Mühlenbesitzer befreien. In nur 10 Jahren hatte sich Guernsey dank Freigeld in eine blühende Insel verwandelt. Die Erfurter Wära 1929-1931 In Erfurt wurde 1929 die überregionale Wära-Gesellschaft gegründet, der sich binnen zwei Jahren über 1.000 Firmen aus allen Teilen Deutschlands anschlossen. Ein jähes Ende fand diese erfolgreiche und sich ausweitende Freigeldinitiative 1931 durch Verbot des Reichsfinanzministers. Das „Wunder von Wörgl“ 1932 In der Tiroler Gemeinde Wörgl stieg die Arbeitslosenzahl 1932 infolge der Weltwirtschaftskrise auf über 1500. Das magere Stempelgeld gab es nur wenige Monate; danach mußten die Arbeitslosen auf Kosten der Gemeindekasse leben, in der wegen sinkender Steuereinnahmen auch bald Ebbe war. Ein wahrer Teufelskreislauf war im Gange, der nicht zu durchbrechen schien: Ein Geschäft nach dem anderen mußte dicht machen, weil die Leute kein Geld hatten, um einzukaufen; Betriebe mußten schließen und ihre Beschäftigten entlassen, weil der Handel keine Ware mehr bestellte. Und in die Gemeindekasse kam immer weniger Geld, weil immer mehr Leute auch keine Steuern mehr bezahlen konnten. Eine absurde Situation: Der Bedarf war riesig und die Arbeitskraft lag brach – weil das Geld fehlte, genauer gesagt, weil es nicht da war wo es gebraucht wurde, weil es als Tauschmittel den Händen der schaffenden Menschen entglitten war und über die Zinskanäle in die Taschen einiger weniger gerutscht war, die das Geld nicht mehr dem Warenmarkt zuführten, sondern es als Spekulationsmittel zurückhielten. Geldstauung führt unausweichlich zu Warenstauung und Arbeitslosigkeit. Nur wenn Geld von Hand zu Hand geht, ist die Wirtschaft in Schwung. Der damalige Bürgermeister Michael Unterguggenberger machte aus der Not eine Tugend: Da sich in der Gemeinde ohnehin schon das meiste im Tausch Ware gegen Leistung und damit an der Steuer vorbei abspielte, führte er - mit Zustimmung aller Parteien von links bis rechts und mit Unterstützung von Kirche, Bank, Gewerbeverein und Gewerkschaft - ein eigenes Geld ein. Dieses Geld war ein besonderes Geld. Es war nach der Freigeld-Freiland-Theorie des deutsch-argentinischen Kaufmanns und Sozialreformers Silvio Gesell (1862-1930), dessen Anhänger der Bürgermeister war, so beschaffen, das es zum Ausgeben drängte und seine Hortung nicht lukrativ war - im Gegensatz zum „normalen“ (Zins-)Geld. Damit kam die Wirtschaft schnell wieder in Schwung. Auch in die Gemeindekasse kam wieder Geld, weil die Leute ihre Steuerschulden mit dem „Notgeld“ bezahlten. Damit stand wieder Geld für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zur Verfügung: In kurzer Zeit konnten die Kanalisation gebaut, eine Brücke fertiggestellt und Straßen erneuert werden. Der Erfolg war überwältigend und sprach sich schnell herum. Sogar der amerikanische Rundfunk brachte einen Beitrag über das Experiment von Wörgl und zeigte sich von 3 Wirkungen besonders beeindruckt: 1. von der erstaunlichen Senkung der Arbeitslosenzahl in kurzer Zeit, 2. von der Stärkung der regionalen Kaufkraft und 3. von der schnellen Sanierung der Gemeindefinanzen. Dazu einige Zahlen, die die Wirkung von Freigeld im Unterschied zum Zinsgeld deutlich machen: Es wurde eine Umtauschgebühr von 1 % im Monat, bzw. 12% im Jahr erhoben, wodurch die Stadt läppische 740 Schilling einnahm. Demgegenüber standen 3.000.000 Schilling Umsatz. Die Umlaufgebühr betrug also effektiv nur 0,00025 %. So reichten 5000 Wörgl-Schillinge bei einer Bevölkerung von 10.000 Einwohner aus, um für 3.000.000 Schillinge Waren zu bewegen. In derselben Zeit bewegte dieselbe Geldmenge an (Zins-)Geld der österreichischen Nationalbank nur etwa 40.000 Schillinge. Anders ausgedrückt: 1 Wörgl-Schilling wechselte 500 Mal im Jahr den Besitzer, während der „normale“ Österreichische Schilling nur 8 Mal in andere Hände geriet. Zitat: „Von nun an bin ich ein bescheidener Schüler des deutsch-argentinischen Kaufmanns Silvio Gesell. Sein Freigeld würde die USA in wenigen Wochen aus der Krise herausführen.“ Nachdem rund 150 Gemeinden Freigeld nach Wörgler Vorbild einführen wollten, schrillten bei den Bankiers alle Alarmglocken. Die österreichische Nationalbank pochte auf ihr Notenmonopol und setzte über den Staat das Verbot des Wörgler Freigeldexperimentes durch. Da Freigeld unweigerlich zu einer vom Kapitalismus befreiten Marktwirtschaft führt - einer wahren Horrorvision für die Bankiers – zertraten diese das zarte Pflänzchen einer natürlichen Wirtschaftsordnung in Wörgl und finanzierten lieber den „Krisenbewältiger“ Hitler mit Rüstung, Krieg und Zerstörung. Geschadet hat ihnen das nicht, ganz im Gegenteil, sie gehen alle Zeit als lachende Gewinner aus jeglichem Konflikt hervor, egal wie viele Millionen Tote und unvorstellbare Zerstörung es gibt. Je größer die Zerstörung, um so besser (für diese Herrschaften), denn um so höhere Zinsen können sie für das für den anschließenden Wiederaufbau benötigte (Kredit-)Geld erpressen. Zitate: „Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz des Rufs der Millionen: ‚Nie wieder Krieg!’, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft beibehalten wird, so wage ich es heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch ein Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. … Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein.“ „Krieg ist der Terror der Reichen – Terror ist der Krieg der Armen.“ „Geld ist der Wolf im Schafspelz“ „Auch in der Demokratie gehört Mut zum Wahrheitsbekenntnis, wenn es sich um das Kapital handelt.“ „Das Privileg, sein eigenes Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, ist das höchste Alleinrecht des Staates und seine größte kreative Möglichkeit. Die Menschen erhalten damit eine Währung, die so sicher ist wie die Macht des Staates. Anstatt die Menschen zu beherrschen, wird es zum Diener der Menschheit. Die Demokratie wird dadurch stärker als die Geldmacht.“ „Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. Sie enerviert mich und läßt mich um die Sicherheit meines Landes zittern. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Aktiengesellschaften sind inthronisiert worden, und eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben ihre Herrschaft zu verlängern, indem sie die Vorurteile des Volkes ausspielt, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“ Schon der 3. Präsident der USA, Thomas Jefferson, vertrat die Meinung, den Privatbanken gehöre das Recht zur Geldschöpfung genommen, weil er die Abhängigkeit des Staates von einer Handvoll Privatbankiers als noch viel gefährlicher einschätzte, als ein feindliches Heer an der Staatsgrenze. Der 35. Präsident der USA, John F. Kennedy, unterzeichnete 5 Monate vor seiner Ermordung am 22. November 1963 den Präsidentenbeschluß „executive order number 11110“, der den Präsidenten der USA ermächtigte, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzubringen. Die immerhin vier Milliarden Dollar des neuen Staatsgeldes, die noch zu seinen Lebzeiten zinslos der Geldzirkulation zugeführt wurden, haben die Bankiers in einer konzertierten Geheimaktion unauffällig wieder aus dem Verkehr gezogen und gegen normales Schuldgeld ausgetauscht. Die noch in der Staatsdruckerei befindlichen neuen Scheine wurden von ihnen unmittelbar nach dem Attentat klammheimlich und restlos vernichtet. Davon haben seinerzeit weder das amerikanische Volk noch die Weltöffentlichkeit etwas erfahren. Dies war erst dann der Fall, als Kongreßdokumente nach der Jahrtausendwende ans Tageslicht gekommen sind. Die Bankiers haben die Lektion von 1963 gut gelernt, damit ihnen so etwas nicht noch mal passiert. Seitdem wachen sie offenbar mit Argusaugen darüber, daß kein unsicherer Kantonist zum Präsidenten „gewählt“ wird, der sich später als ein Lincoln oder Kennedy entpuppen könnte. „Geld regiert die Welt“ und: „Da kann man auch nichts daran ändern; deshalb muß man eben versuchen, für sich selbst noch das Beste herauszuholen!“ - Das lernen schon die Kinder von den Erwachsenen. Einer, der sich damit nicht abfinden wollte, und der deshalb auch bis heute in den Medien, Schulen und Universitäten hartnäckig totgeschwiegen wird, ist der deutsch-argentinische Kaufmann und Sozialreformer Silvio Gesell (1862-1930). Hier einige Zitate aus seinem 1916 erschienenen Hauptwerk „Die Natürliche Wirtschafts-Ordnung durch Freiland und Freigeld“, wo er in seiner unnachahmlich plastischen Ausdrucksweise, für die er sich fast noch entschuldigt: „In einfachem kaufmännischen Stiel geschrieben“, die wirtschaftlichen, politischen und monetären Zusammenhänge beschreibt: „Den Parteien, samt und sonders, fehlt das wirtschaftliche Programm; zusammengehalten werden sie alle nur durch Schlagworte.“ Die N. W.-O. (Natürliche Wirtschafts-Ordnung), die ohne irgendwelche gesetzlichen Maßnahmen von selber steht, die den Staat, die Behörden, jede Bevormundung überflüssig macht und die Gesetze der uns gestaltenden natürlichen Auslese achtet, gibt dem strebenden Menschen die Bahn frei zur vollen Entfaltung des „Ich“, zu der von aller Beherrschtheit durch andere befreiten, sich selbst verantwortlichen Persönlichkeit, … .“ “Also wenn das Volk fleißig und erfinderisch war, wenn die Ernte von Sonne und Regen begünstigt wurde, wenn viele Erzeugnisse zur Verfügung des Volkes stehen, um Wohnungen und Arbeitsstätten zu erweitern, dann, gerade dann zieht sich das Geld, das den Tausch hier vermitteln soll, zurück und wartet.“ Ich … will hier gleich klipp und klar nachweisen, daß, solange der Staat neben der Menge des Geldes nicht auch noch den Umlauf des ausgegebenen Geldes beherrscht, alle die hier aufgedeckten Widersprüche des Geldumlaufes ungelöst bleiben. “Wie schlecht das herkömmliche Geld sich als Tauschmittel bewährt, das hat die Untersuchung im III. Teil gezeigt. Ein Geld, das gesetzmäßig in der Weise arbeitet, daß es sich zurückzieht, wenn es zu fehlen beginnt, und das in Masse auf dem Markt erscheint, wenn es dort schon übermäßig vertreten ist, kann nur dem Schwindel und Wucher dienen und muß als unbrauchbar bezeichnet werden, mag es auch, rein körperlich betrachtet, manch angenehme Eigenschaften haben.“ “Man hat … aus der Nachfrage eine Willenssache der Geldbesitzer gemacht, man hat die Nachfrage der Laune überantwortet, der Gewinnsucht, dem Wucherspiel und dem Zufall, und dabei hat man völlig außer acht gelassen, daß das Angebot wegen seiner stofflichen Natur diesem Willen gegenüber ganz schutzlos ist. So entstand die Macht des Geldes, die, in Geldmacht umgewandelt, einen unerträglichen Druck auf alle Erzeuger ausübt. … und so haben sie … einen >>Riegel anstelle eines Schlüssels für den Markt<< geschmiedet. Das Geld stößt die Ware ab, statt sie anzuziehen. Man kauft Ware, ja, aber nur, wenn man hungrig ist, oder wenn man dabei einen Gewinn hat. Als Verbraucher kauft jeder nur das Mindestmaß. Irgendwelchen Vorrat will niemand haben; in den Bauplänen sind Vorratskammern niemals vorgesehen. Würde man allen Bürgern heute eine gefüllte Vorratskammer schenken – morgen schon fände man alle diese Vorräte auf den Märkten wieder. Nur Geld wollen die Leute haben, obschon alle wissen, daß dieser Wunsch nicht erfüllt werden kann, insofern als das Geld aller sich gegenseitig aufhebt. Der Besitz einer goldenen Münze ist ja unbestreitbar viel angenehmer. Die Waren mögen die „anderen“ haben. Die anderen! Aber wer sind denn in der Volkswirtschaft diese „anderen“? Wir selbst sind diese anderen; wir alle, die wir Waren erzeugen. Indem wir also als Käufer die Erzeugnisse der anderen zurückweisen, stoßen wir uns alle gegenseitig unsere Erzeugnisse zurück. Wenn wir das Geld nicht den Erzeugnissen unserer Mitbürger vorzögen, wenn wir an Stelle einer angestrebten und doch unerreichbaren Geldrücklage eine Vorratskammer anlegten und diese mit den Erzeugnissen unserer Mitbürger füllten, so bräuchten wir unsere eigenen Erzeugnisse nicht in kostspieligen Läden feilhalten zu lassen, wo sie durch die Handelskosten großenteils aufgezehrt werden. Wir hätten dann einen schnellen und billigen Absatz der Waren.“ Unsere Waren faulen, vergehen, brechen, rosten, und nur wenn das Geld körperliche Eigenschaften besitzt, die jene unangenehmen, verlustbringenden Eigenschaften der Waren aufwiegen, kann es den Austausch der Waren schnell, sicher und billig vermitteln, weil dann solches Geld von niemand, in keiner Lage und zu keiner Zeit vorgezogen wird. Geld, das wie eine Zeitung veraltet, wie Kartoffeln fault, wie Eisen rostet, wie Äther sich verflüchtigt, kann allein sich als Tauschmittel von Kartoffeln, Zeitungen, Eisen und Äther bewähren. Denn solches Geld wird weder vom Käufer noch vom Verkäufer den Waren vorgezogen. Man gibt dann nur noch die eigene Ware gegen Geld her, weil man das Geld als Tauschmittel braucht, nicht weil man vom Besitz des Geldes einen Vorteil erwartet. Mehr als das ist nicht nötig, um den Austausch unserer Waren vor jeder denkbaren Störung zu sichern, um Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit unmöglich zu machen, um den Handelsgewinn auf die Rangstufe der Tagelöhnerarbeit und des Lohnes herabzusetzen und um in kurzer Zeit den Zins in einem Meer von Kapital zu ersäufen. “Und was kosten uns Erzeugern, die wir durch die Arbeitsteilung das Geld schaffen, diese reichen Gaben eines Geldumlaufzwanges? Nichts als den Verzicht auf das Vorrecht, in die Nachfrage den Eigenwillen und damit die Laune, die Gewinnsucht, Hoffnung, Furcht und Sorge, Angst und Schrecken tragen zu dürfen. Wir brauchen nur die Wahnvorstellung fallen zu lassen, daß man seine eigenen Erzeugnisse verkaufen kann, ohne daß sie ein anderer kauft. Wir brauchen uns nur gegenseitig zu verpflichten, sofort und unter allen Umständen genau so viel zu kaufen, wie wir selbst verkauft haben und, um die Gegenseitigkeit dieser Verpflichtung zu wahren, das Geld so zu gestalten, daß der Verkäufer der Waren durch Eigenschaften des Geldes genötigt wird, dem mit dem Geldbesitz verknüpften Pflichten nachzukommen und das Geld wieder in Ware umzusetzen – persönlich, wenn er selbst Ware gebrauchen kann, durch andere, denen er das Geld leiht, falls er für sich selbst keine Ware braucht.“ Zitate: „Gesell entdeckte, daß die klassischen Nationalökonomen sich in ihren Ansichten über die Natur des Geldes irrten; und Geld ist eine gefährliche Sache, wenn man nur wenig Kenntnis auf diesem Gebiet besitzt. Geld ist eine Art Macht (die Macht, materielle Wünsche zu befriedigen), die leidenschaftlich von den Menschen erstrebt wird.“ „Gesell entwickelte geniale Konzeptionen und wurde vergessen, während die jeweiligen weniger genialen Zeitgenossen einige Generationen blendeten.“ Die Einführung von Freigeld, und sei es vorerst auch nur auf regionaler Ebene, unterläuft und kompensiert die durch das Zinswirtschaftssystem vorsätzlich erzeugte Geldknappheit und stellt die Weichen für eine gerechte Natürliche Wirtschafts-Ordnung. Damit kann sich das Volk schrittweise aus der Abhängigkeit und Unberechenbarkeit der internationalen Finanzmärkte und der Börsen-Spekulanten befreien. Dann sind auch Projekte finanzierbar, die unterhalb der Rentabilitätsschwelle für das eingesetzte Kapital liegen, die sich also im Zinssystem „nicht rechnen“, zum Beispiel Umweltschutzprojekte. WIR (Wirtschaftsring-Genossenschaft) 1934 Sie wurde 1934 in der Schweiz gegründet, nicht verboten und konnte sich zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickeln. Heute gehören der Genossenschaft 80.000 Schweizer an. Der Umsatz ist auf mehr als 2,5 Milliarden Franken oder 1,5 Milliarden Euro angestiegen. Das System hat sich in über 70 Jahren ausgezeichnet bewährt und ist heute ausgereift. Kredite werden nur mit 1,75 % verzinst, was insbesondere kleine, kapitalschwache Unternehmen begünstigt. Weiterführende Literatur: Silvio Gesell: Hermann Benjes: „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ Fritz Schwartz: „Das Experiment von Wörgl“ Georg Otto: Sonderdruck aus „Alternative 2000, Zeitung für liberal-soziale Ordnung“ Helmut Creutz: Bernd Striegel: „Über das Geld“ |
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