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Haben Sie sich schon einmal gefragt:

  • Warum das Geld auf der einen Seite immer knapper wird? - beim „Staat“, bei den Firmen, bei den Bürgern.
  • Warum auf der anderen Seite ständig von Rekordgewinnen, überhöhten Gehältern und „Überversorgungen“ die Rede ist? - bei Banken, Börsenspekulanten, Großkonzernen, Spitzenmanagern, Politikern, Staats- und „Europa“-Beamten.
  • Warum in Deutschland ständig Arbeitsplätze abgebaut und ins Ausland verlagert werden?
  • Warum Löhne, Renten und Sozialleistungen gekürzt oder gestrichen werden, während gleichzeitig die Steuer-, Abgaben- und Gebührenforderungen des „Staates“ immer unverschämter werden?
  • Warum die „demokratisch gewählten Politiker“ den Willen der Mehrheit des Volkes ignorieren?
  • Warum der „Rechtsstaat“ scheibchenweise demontiert wird und immer mehr zum Schnüffel- und Überwachungsstaat verkommt?
  • Warum sich in Deutschland junge Paare immer schwerer tun, Kinder in die Welt zu setzen?
  • Warum – mit einem Wort – immer mehr Menschen in Deutschland keine sinnvolle Perspektive mehr sehen?

Warum wird nichts mehr besser? – Warum versagen die Politiker?
Was tun? – Warum brauchen wir eine Deutsche Wirtschaftsgemeinschaft?


Das Geld, das einst nur zur Erleichterung des gegenseitigen Austausches von Waren und Dienstleistungen erfunden wurde, hat sich von dieser, seiner ursprünglichen Bestimmung weit entfernt und ist zum alles beherrschenden Machtmittel geworden: Menschen, Politiker, Tiere, Arbeit, Natur unterliegen immer mehr der irrationalen Herrschaft des Geldes.

Die großen Geldbesitzer arbeiten bekanntlich nicht selbst, sondern „lassen das Geld für sich arbeiten“. Das heißt auf deutsch: sie lassen andere für sich arbeiten. Am lukrativsten ist das dort, wo die Löhne am niedrigsten, die Arbeitszeit am längsten, der Urlaub am kürzesten sind und diktatorische Regimes dafür sorgen, daß das Volk nicht aufmuckt und daß die „Investoren“ nicht mit gewinnschmälernden Arbeits- und Umweltschutzbestimmungen geärgert werden. Geiz ist eben „echt geil“!

Auch die kleinen Geldbesitzer haben sich dieses Motto mittlerweile zu eigen gemacht. Die „Massen-Medien“, insbesondere die Werbung, haben den „Massen-Menschen“ die Parole „Geiz ist geil“ erfolgreich als sich automatisch einschaltenden Gedankenbefehl in die Gehirne implantiert, der sie wie die Lemminge zum Schnäppchenkauf in die Supermärkte dirigiert. Geiz ist aber, näher betrachtet, ausgesprochen dumm, weil diejenigen, die selbst nicht bereit sind, faire Preise für faire und fair gehandelte Produkte zu bezahlen, auf Dauer auch keine fairen Löhne, Gehälter und Renten erhalten werden und sich wundern oder ärgern dürfen, wenn ihre eigenen Kinder wegziehen, nämlich dorthin, wo man noch „Geld verdienen“ kann.

Leider bedenkt der zum gnadenlosen Schnäppchenjäger abgerichtete Deutsche nicht die fatalen Folgen auch für sich selbst, wenn er sein Geld in den Supermärkten für im Ausland unter fragwürdigen Bedingungen erzeugte Billigprodukte ausgibt. Vielleicht eröffnet ihm sein Arbeitgeber morgen schon, daß er ihm den Lohn kürzen, seine Arbeitszeit verlängern oder ihn entlassen muß, weil die Produktion in Deutschland „unrentabel“ geworden ist und er deshalb die Firma ins Ausland verlagern muß. Denn Dumpingpreise in den Supermärkten beginnen mit Sozialdumping am Anfang der Handelskette.

Jeder Euro, der bei Lidl, Aldi und anderen „Mr. Billig“ ausgegeben wird, ist also ein freiwilliger Beitrag zur Vernichtung des eigenen Arbeitsplatzes bzw. zur Vernichtung des Arbeitsplatzes von Familienangehörigen. „König Kunde ruiniert sein Land“ – so der Titel eines lesenswerten Buches. Jeder Euro, der nicht in der Region ausgegeben wird, ist ein Euro zur Schwächung der regionalen Wirtschaft, der gleichzeitig die Mächtigen noch mächtiger und reicher und uns noch abhängiger von diesen macht, ist ein Euro für Umweltzerstörung und für unfair erzeugte und unfair gehandelte Produkte. Somit ist jede Kaufentscheidung eine Entscheidung für oder gegen die Region, für oder gegen Arbeitsplätze in Deutschland, für oder gegen Umweltzerstörung, letztlich also eine Entscheidung für oder gegen uns.

Das teuflische daran ist, mit Zuckerbrot und Peitsche werden die Menschen dazu gebracht, ständig gegen ihre ureigensten Interessen zu handeln: Mit dem Zuckerbrot des Preisvorteils als Köder und unter der Peitsche des Reallohn- und Sozial-Abbaues entziehen sich die Menschen hierzulande selbst die wirtschaftliche Basis und machen sich so zu wehrlosen Bauern im globalen Schachspiel, die bei den nächsten Zügen geopfert werden.

Diese unheilvolle Entwicklung wird von den (Marionetten-) Politikern planmäßig unter fadenscheinigen und heuchlerischen Vorwänden mit ständig steigenden Steuern, Abgaben und Gebühren gefördert, damit Otto Normalverbraucher immer weniger Geld im Portemonnaie verbleibt. Dadurch muß er immer schneller in seinem Hamsterrad laufen und hat immer weniger Zeit, darüber nachzudenken, warum das so ist. Lidl, Aldi und alle anderen Mr. Billig erscheinen ihm dann noch als Wohlfahrtsinstitutionen, die es für seinen immer knapper werdenden Geldbeutel Gott sei Dank gibt. Im Jahre 2001 mußten die Deutschen in der „BRD“ 201 Tage nur für Steuern und Abgaben arbeiten, weil die Quote auf über 55 % gestiegen war, so der Steuerzahlerbund. Wie sollen unter diesen Bedingungen aus Schnäppchenjägern verantwortungsvolle Konsumenten werden?

Weiterführende Literatur:

Franz Kotteder: „Die Billiglüge–Die Machenschaften der Discounter“

Andreas Hamann / Gudrun Giese: „Schwarzbuch Lidl“

Studie von Greenpeace: „Pestizide aus dem Supermarkt“

Sarah Bormann, Christina Deckwirth, S. Teepe: „Grenzenlos billig? Globalisierung und Discountierung im Einzelhandel“

Michael Wortmann: „Strukturwandel und Globalisierung des deutschen Einzelhandels“

Robin de Ruiter: „BSE. Der Rinderwahnsinn und die Vernichtung der Landwirtschaft. Schicksal oder hausgemachtes Übel?“

Alex Wijeratna: „Rotten Fruit: Tesco profits as women workers pay a high price” (engl.)

Diese Studie beschreibt die bedrückenden Arbeitsbedingungen tausender Arbeiterinnen, die in Südafrika das Obst für Tesco, einen englischer Discounter, anbauen.

Bernhard Pötter: „König Kunde ruiniert sein Land“

Im Einkaufskorb liegt eine potentielle Macht, die von der Industrie mit gewaltigem Werbeaufwand mobilisiert wird, die aber auch für die Region, die Arbeit in Deutschland und für die Umwelt eingesetzt werden könnte. Wenn Verbraucher nicht kaufen, haben Hersteller ein Problem.

In Deutschland, beispielsweise, werden gerade einmal ca. 2% aller Lebensmittel im Bioladen gekauft, d. h., ca. 98 % aller Nahrungsmittel kaufen die Menschen hierzulande treu und brav in „ihrem“ Supermarkt ein und leisten damit, zumeist unbewußt, ihren Beitrag zum Niedergang ihrer Region und zum Verlust ihrer Arbeitsplätze. Warum müssen die Deutschen in den Supermärkten Kartoffeln aus Ägypten, Honig aus Amerika, Indien und China kaufen und warum muß ihr Brot mit Getreide aus Kanada gebacken werden, während die Bauern vor Ort auf ihren Erzeugnissen sitzen bleiben? Dabei wird besonders in den „Entwicklungsländern“ hemmungslos von Pestiziden, Kunstdünger und Gentechnik Gebrauch gemacht. Allein in Brasilien erleiden jedes Jahr 900.000 Menschen eine Pestizidvergiftung und weltweit müssen jedes Jahr 300.000 Menschen sterben, weil sie hochgiftigen Pestiziden ausgesetzt waren. In Kanada ist der Gen-Raps bereits außer Kontrolle und es gibt kein gentechnikfreies Raps- und Sojasaatgut mehr. Die Imkerei ist zerstört, weil der gesamte kanadische Honig mit genmanipuliertem Erbgut kontaminiert ist. Die Erträge sanken um 15 % bei Soja, um 7 % bei Raps, die Qualität ist nur noch halb so gut und die Bauern brauchen dreimal so viel Pestizide. Trotzdem und obwohl ca. 80 % aller Bürger in der „BRD“ keinen Genfraß auf ihrem Teller haben wollen und obwohl auch ca. 80 % aller Bauern hierzulande gegen die „grüne Gentechnik“ sind, wie die orwellsche Sprachschöpfung für Genmanipulation aus dem Hause des „Verbraucherschutzministers“ Seehofer lautet, halten „unsere Politiker“(?) unbeirrt daran fest.

Zitat:

„Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk.“
(Henry Kissinger)

Die großen multinationalen Konzerne wie Monsanto, Unilever, Agr Evo, Syngenta, DuPont, Novartis, Nestlè haben schon fast die absolute Kontrolle über die Nahrungsmittelindustrie und fast alle Nahrungsmittel. Sie diktieren die Marktbedingungen sowohl für die Verbraucher als auch für die Landwirtschaft und sie entscheiden, wie unsere Nahrung angebaut wird (riesige Monokulturen mit genmanipulierten Pflanzen, Pestizide, Kunstdünger) und sie entscheiden wie sie verarbeitet wird (künstliche Farb- und Aromastoffe, „Geschmacksverstärker“, Konservierungsstoffe, Füllstoffe, radioaktive Bestrahlung). Letztlich sind es ganz wenige, ungeheuer mächtige Privatpersonen, die in Wirklichkeit entscheiden, was wir auf den Teller bekommen, die mit ihrer durch den „Zins-Turbo“ gespeisten unvorstellbaren Finanzkraft Boden, Wasser, (billige) Arbeitskräfte, Wissenschaftler, Politiker, Anwälte und Richter kaufen können, um die bäuerliche Landwirtschaft zu vernichten. Und vor allem können sie dadurch auch jahrelang Nahrungsmittel zu Dumpingpreisen verkaufen, ohne das ihnen das weh tut, wodurch die Bauern zugrunde gehen und von ihrem Land verdrängt werden. Deren Land wird dann von den Banken und Großkonzernen übernommen. So sind in den USA in den letzten Jahren 1,5 Millionen Farmer in den Bankrott getrieben worden. In der „BRD“ gab es 1960 noch 1,3 Millionen Bauern, die von 2.500 Behördenmitarbeitern betreut wurden. Zwanzig Jahre später, 1980, war ihre Zahl auf 550.000 geschrumpft, die Zahl ihrer behördlichen „Betreuer“ aber dafür auf 4.400 gestiegen; den inzwischen aufgeblasenen Brüsseler Wasserkopf noch gar nicht mitgerechnet.

Zitat:

„Gerade die Tatsache, daß sie überhaupt nichts von Landwirtschaft oder Verbraucherschutz versteht, ist die große Chance für grundsätzliche Veränderungen“
(Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder bei der Vorstellung der neuen Verbraucherschutzministerin Renate Kühnast)

    Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit ist sicher richtig und wichtig, doch unter diesen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unter dem verheerenden Einfluß der übermächtigen „Massen-Medien“ eine Arbeit mit viel Aufwand und wenig Ergebnis. „Rufer in der Wüste“ zu sein, macht auf Dauer auch keinen Spaß und außerdem schafft Kritik am Alten noch lange nichts Neues, das an dessen Stelle treten könnte. Die notwendige Aufklärung des Volkes muß also unbedingt durch praktisches, zielgerichtetes Handeln, sozusagen im Sinne einer „Perestroika“ des unheiligen kapitalistischen Zins- und Schuldensystems ergänzt werden, indem man etwas Neues, Positives, Beispielgebendes schafft, dem sich die große Masse nach und nach, zuerst sicher sehr langsam und zögerlich, anschließt.

    Die DWG ist somit eine Initiative von Gewerbetreibenden, die erkannt haben, daß sie nicht nur Produzenten bzw. Dienstleister sind, die für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung Konsumenten/Kunden finden müssen, sondern gleichzeitig selbst auch Konsumenten/Kunden von Produkten und Dienstleistungen sind, eben „Prosumenten“, wie das eine neue Wortschöpfung für eine alte, aber leider in Vergessenheit geratene Erkenntnis treffend zum Ausdruck bringt:

    Zitat: Die goldene Regel in der Volkswirtschaft

    „Wie kann man erreichen, daß das erste und letzte Gebot der Volkswirtschaft respektiert werde, daß die goldene Regel ‚Kaufe, damit andere dir deine Produkte abkaufen können’ von allen Bürgern ohne Ausnahme zur Richtschnur genommen werde?

    Kauft euch eure Produkte gegenseitig ab, so lautet die goldene Regel der Volkswirtschaft. … Der exakte und regelmäßige Tausch der Produkte verlangt ein exakt regelmäßiges Angebot von Geld. Schlag auf Schlag soll der Kauf auf den Verkauf folgen. Der exakte und regelmäßige Tausch der Produkte gegen Produkte, … , die goldene Regel Konfutses in der Volkswirtschaft verlangt, daß unabhängig von allen politischen, wirtschaftlichen oder persönlichen Verhältnissen jeder genau so viel kaufe und zwar sofort kaufe, als er verkauft hat. … Du hast einen Geldvorrat, weil du mehr Ware dem Markt zuführtest, als du selbst gekauft, und das ist ein Verstoß gegen die goldene Regel.
    Wir haben zum Schutze des Eigentums eine gut organisierte Polizei, … Schützen wir also das Eigentum, so müssen wir erst recht den Tausch schützen, denn der Tausch ist wichtiger als das Eigentum, denn alles, was du besitzest, stammt vom Tausch. Stellen wir das Eigentum unter die Obhut des Gesetzes, so müssen wir auch Gesetze erlassen, um den Tausch zu sichern gegen die Angriffe derer, die den Tausch unterbrechen … Wer keine Ware persönlich braucht, soll das Geld anderen verleihen und zwar bedingungslos, wenn die Konjunkturen für die Forderung eines Zinses ungünstig sind – denn das Geld wurde für den Warenaustausch geschaffen, nicht aber damit Zinsen erpreßt werden können …
    Die Geldreform macht sich anheischig, die Nachfrage, das belebende Prinzip der ganzen Volkswirtschaft zu allen Zeiten und unter allen Umständen dem Angebot haarscharf anzupassen.“
    (Silvio Gesell in „Geld- und Bodenreform“ 1904)

      Nur wenn das verdiente Geld auch wieder in der Region ausgegeben wird, d. h., wenn der Gewerbetreibende als Kunde bei seinem Kollegen kauft, statt im Supermarkt, steht es für weitere Umsätze in der Region zur Verfügung und hält den regionalen Wirtschaftskreislauf in Schwung. Ansonsten - und dafür sorgen ohnehin schon die meisten Kunden - fließt das Geld aus der Region ab, was die bekannte Misere weiter verschlimmert. „Miteinander statt gegeneinander“ oder „Kooperation statt Konkurrenz“ sollte also das Motto heißen, d. h. konkret, daß die kleinen Produzenten und Dienstleister mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich gegenseitig ihre Produkte und Dienstleistungen austauschen und Fremdkäufe nur auf das absolut notwendige Minimum beschränken.

      Deshalb achten wir Mitglieder der DWG strengstens darauf, daß das Geld in der Region bleibt und deshalb prüfen wir also vor jeder Geldausgabe, ob das gewünschte Produkt/Dienstleistung bei einem Anbieter aus unserer Region gekauft werden kann.

      Wenn wir keinen regionalen Anbieter für das benötigte Produkt finden, kaufen wir es vorzugsweise von einem deutschen Mittelstandsbetrieb im Sinne des Ehrenkodex der DWG, zumindest aber von einem Unternehmen, das Arbeitsplätze in Deutschland schafft und nicht abbaut. Im Zweifelsfalle schauen wir im „Handbuch Deutsche Wirtschaft“ nach, ob das betreffende Unternehmen nicht vielleicht nur noch einen deutschen Namen hat und sich in Wahrheit schon längst in den Händen ausländischer „Investoren“ befindet. Da diese sich selbstverständlich nur von ihren Kapitalinteressen leiten lassen, ist für sie Deutschland nur ein „Wirtschaftsstandort“ für dessen Menschen sie keinerlei Verantwortung empfinden. Dieses Buch gibt übrigens auch Auskunft darüber, welche deutschen „Politiker“ heute Erfüllungsgehilfen ausländischer Gebieter sind.

      Mit dem Aufkauf der deutschen Wirtschaft durch ausländische „Investoren“ folgt der ökonomischen Fremdbestimmung die politische. Damit laufen alle Bemühungen zur Erhaltung der Reste des Sozialstaates und zum Abbau der Arbeitslosigkeit vollends ins Leere und der wirtschaftliche Niedergang wird beschleunigt.

       „Damit es wieder aufwärts geht!“, ist es tausendmal wirkungsvoller mit dem Einkaufswagen abzustimmen, als mit einem Kreuzchen auf irgendeinem „Wahl“-Zettel für irgendeine „Partei“ oder irgendeinen „Politiker“ und sich dann der Hoffnung (Illusion) hinzugeben, die „Volksvertreter“ werden nach der Wahl schon alles zum Besten richten. – Das sollten wir nach 50 Jahren „demokratische Wahlen in Deutschland“ eigentlich gelernt haben!? Unser Motto lautet deshalb:

       „Regional ist 1. Wahl!“ oder „Wir kaufen bei uns!“

      Um die regionalen Produkte besser verkaufen zu können und um unter den Menschen in der Region ein Bewußtsein für diese grundlegenden Zusammenhänge zu bilden, damit das Geld in der Region bleibt, brauchen wir dringend viele engagierte
       
      Regio-Händler.

      Wenn sich jeder Regiohändler durchschnittlich 50 Kunden in seiner unmittelbaren Umgebung aufbaut, so bedarf es also einer Million Regio-Händler, um alle 50 Millionen Haushalte in Deutschland, inkl. Single-Haushalte, weitgehendst mit regionalen Produkten versorgen zu können. Das würde auch indirekt viele neue Arbeitsplätze schaffen, denn die regionalen Erzeuger könnten auf Grund der steigenden Nachfrage wieder Arbeitskräfte einstellen.

      Würde diese Vision so Wirklichkeit, wären unzählige LKW-Transporte überflüssig, verstopfte Straßen und Autobahnen gehörten der Vergangenheit an, (welche Begründung gäbe es dann noch für die Maut? – die wir ja auch, in den Preisen versteckt, bezahlen müssen!). Der Natur und uns blieben viel Ruß und Abgase erspart und die begrenzten fossilen Brennstoffe würden geschont. Und nicht zuletzt wäre das auch das Ende für die leidigen Tiertransporte. Warum müssen bayerische Rinder zur Schlachtung erst auf tierquälerische Weise nach Holland gekarrt werden, wenn ihr Fleisch in Münchener Supermärkten verkauft werden soll?

      Da sich bei den Regio-Händlern automatisch ein Warenvorrat mit den gängigsten Lebensmitteln aufbaut, sind diese für die bevorstehende akute Phase der Schulden- und Währungskrise bestens gerüstet. Damit sind sie auch in der Lage, ihren Verwandten und Kunden zu helfen, wenn diese eines nicht mehr fernen Tages plötzlich feststellen müssen, daß Geld nicht eßbar ist. Das sind, auf eine Million Regio-Händler hochgerechnet, eine Million Vorratslager für die Krise. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, der sich auch dämpfend auf die dann einsetzende Spekulation auswirken wird. Übrigens ist das auch ganz im Sinne der Natürlichen Wirtschafts-Ordnung des scharfsinnigen Analytikers Silvio Gesell, der nie begreifen konnte und in einer beißenden Satire geißelte, daß die Menschen so töricht sind, ihre häuslichen Vorräte gegen den „Wertbewahrer“ (Geld) einzutauschen (lesenswert: „Die Wunderinsel Barataria“ von Silvio Gesell 1922, Auszug im Abschnitt Hauptthese IV: Freigeld bringt Freiheit und Wohlstand für alle). Das trägt auch jetzt schon dazu bei, daß sich die Erzeugnisse wieder als Vorratsgut in die Häuser verteilen.

      Wir sind es leid, von „Politik und Wirtschaft“ ständig „zu hohe Kosten in Deutschland“, (gemeint sind zu hohe Lohnkosten!), vorgehalten zu bekommen und uns mit vom Kapital geschaffenen „chinesischen Verhältnissen“ erpressen zu lassen. In den berüchtigten sogenannten „Exportwirtschaftsgebieten“, wo auch Kinderarbeit Normalität ist, müssen Arbeiter täglich bis zu 14 Stunden für einen Hungerlohn schuften. Da es sich dann nicht mehr lohnt, nach Hause zu fahren, schlafen viele neben der Maschine auf der Luftmatratze.

      Die Mitglieder der DWG bestehen darauf, daß die Erzeuger von guten Produkten auch gutes Geld dafür erhalten müssen und verweigern sich dem uns aufgezwungenen mörderischen Preiskampf, der letztlich immer zu Lasten der Menschen, der Tiere, der Umwelt, der Arbeitsplätze und der Produktqualität geht. Dieser ruiniert kleine Gewerbetreibende, insbesondere die Bauern und den Mittelstand und macht die Mächtigen noch reicher und mächtiger. Die Produkte und Dienstleistungen der regionalen Anbieter sind nicht zu teuer, sondern ihre Kunden haben schlicht und einfach zu wenig Geld, u. a. auch aus den bereits genannten Gründen.

      Die Mitglieder der DWG eint der Wille, ihre verfassungsmäßigen bürgerlichen Freiheitsrechte gegenüber den finsteren Bestrebungen zu einem ausbeuterischen, totalitären und plutokratischen Überwachungsstaat zu verteidigen. Sie durchschauen die scheinheilig vorgebrachte Lüge vom „Sparen“ und kennen die wahre Ursache der Misere. Wenn die von den „Politikern“ absichtlich herbeigeführten astronomischen Schulden der „BRD“ in Billionenhöhe durch den Zinseszinseffekt 2½ mal schneller wachsen als die reale Wertschöpfung, das Bruttosozialprodukt, dann kann man sich leicht ausrechnen, daß der Bankrott dieses maroden Schuldensystems nicht mehr lange auf sich warten läßt. Die Stunde der Wahrheit kommt spätestens dann, wenn die gesamte Arbeitsleistung des Volkes von den Zinsen aufgefressen wird und kein neuer Kredit mehr das Schuldenfaß vor dem Überlaufen bewahren kann. In der Zeit bis dahin besteht die latente Gefahr, daß der Schuldenballon durch einen von uns nicht beeinflußbaren äußeren Anlaß plötzlich und unerwartet platzt. Das kann z. B. ein Krieg im Nahen Osten sein, explodierende Ölpreise oder eine Naturkatastrophe – von einem jederzeit möglichen offenen Ausbruch der Schuldenkrise in den USA oder Japan gar nicht zu reden. Die Zinszahlungen für den Schuldenberg haben in Japan bereits fast 60 % der Steuereinnahmen erreicht! In Frankreich brach 1789 die Revolution aus, als der Staat 70 % seiner Steuereinnahmen für den Schuldendienst aufwenden mußte.

      „Politik und Staat“ tun alles andere, als die kleinen Gewerbetreibenden und den selbständigen Mittelstand in Landwirtschaft, Gewerbe und Handel in Gesetzgebung und Verwaltung gegen Überlastung und Aufsaugung zu schützen, wie es eigentlich deren verfassungsmäßiger Auftrag wäre. Grundlagen. Deshalb ist es mehr als rechtens, wenn die „Kleinen“ und „Mittleren“ gemeinsam mit ihren Kunden, deren Kaufkraft von den „Politikern“ zugunsten der wenigen echten Zinsgewinner (diejenigen, die mehr als ca. 500.000.000 US-Dollar ihr Eigen nennen, sind hier gemeint!) ohne Ende weiter beschnitten wird, selbst Regie führen über Produktion und Vertrieb der Waren des täglichen Bedarfs und sich selbst eine Marktwirtschaft aufbauen, in der es keine „Zins-Erträge“ (=leistungsloses Einkommen), sondern nur Arbeitserträge für tatsächlich geleistete Arbeit gibt. Es ist also völlig legitim, wenn sich die Mehrheit der ausgeraubten Opfer der Zinswirtschaft der Minderheit seiner räuberischen Profiteure entzieht. Wer will sich „das Recht“ anmaßen, den Passagieren eines Schiffes, daß auf ein Riff zusteuert und dessen Ruder klemmt, zu verbieten, die Rettungsboote klar zu machen? Die Mächtigen und ihre Polit-Marionetten werden bei dem bevorstehenden Zusammenbruch ihres maroden Schuldensystems, wie schon mehrfach in der Geschichte, als Gewinner gestärkt daraus hervorgehen. Die „kleinen“ Bürger müssen diese Herrschaften also ganz bestimmt nicht erst um Erlaubnis fragen, ob sie denn auch rechtzeitig oder überhaupt etwas tun dürfen, um beim Crash wenigstens einigermaßen glimpflich davonzukommen.

      In der „normalen“ Wirtschaft sind nach offiziellen Angaben bereits jetzt schon 5 Millionen Menschen „überflüssig“. In Wahrheit handelt es sich um die systembedingt zwangsweise brachliegende Arbeitskraft von 5 Millionen Menschen, obwohl es sinnvolle und notwendige Arbeit in Hülle und Fülle gibt. Diese Menschen müssen sich dem irrwitzigen Wirtschaftssystem gar nicht mehr erst entziehen, sondern können sofort in die Hände spucken und anfangen füreinander zu arbeiten, können also mithelfen, die Lebenshaltungskosten von den durchschnittlich 40 % Zinsanteil zu befreien und damit einen wertvollen Beitrag leisten, sich aus dem Würgegriff der Zinshaie herauszuwinden. Wir haben „keinen Bock“ mehr, in den Produkten und Dienstleistungen, die wir täglich benötigen, ständig wachsende Zinsanteile mitbezahlen zumüssen. Ein halbes Jahrhundert schleichende Enteignung ist genug, wo wir es tatenlos über uns haben ergehen lassen, daß unser Arbeitsertrag scheibchenweise reduziert wurde, daß sich einige wenige immer größere Anteile unserer Arbeitskraft unentgeltlich durch (Zins-) Diebstahl aneignen.

      Es ist allerhöchste Zeit, daß wir unsere Geschicke wieder in die eigenen Hände nehmen und aufhören mit der - ach ja so bequemen - (freiwilligen!) Souveränitätsverschiebung: Wir geben unsere persönlichen Souveränitätsrechte an „die Politik“ und „den Staat“ ab, diese geben unsere nationalen Souveränitätsrechte (ohne uns zu fragen!) an die „Europäische Union“ und die NATO ab und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Eine-Welt-Sklaven-und-Überwachungsstaat, den die Mächtigen anstreben und zu dem wir dann erst recht nicht mehr gefragt werden.

      Es ist also „5 vor 12“ und deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln; jawohl: zum Handeln –Meckern ist zu wenig!

      Zitate:

      „Wenn der einzelne die Macht, Entscheidungen zu treffen, an den Staat delegiert, muß er davon ausgehen, daß dieser im Interesse von Lobbyisten entscheidet. … Politiker hingegen wollen so erscheinen, wie es der Wähler sich wünscht, aber so handeln, wie einflußreiche Kreise es wollen.“
      David Friedmann, Sohn des Nobelpreisträgers Milton Friedmann)

      „Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.“
      (Jean Paul Sartre)

      „Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durchs Fernsehen noch machen werden.“
      (Hans Joachim Kulenkampff)

      „Einer Gesellschaft, die man damit unterhalten kann, daß zwei Leute einen Ball hin und her schlagen, ist alles zuzutrauen.“
      (Manfred Rommel, ehem. Stuttgarter Oberbürgermeister)

      Ist es nicht besser, „Wirtschaft und Politik“ in die eigenen Hände zu nehmen, statt die „Politiker“ erst zu wählen und dann zu beschimpfen, wenn sie nach der Wahl ganz andere Dinge tun als sie davor versprochen haben („Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“).

      Ist es nicht besser zu agieren statt zu reagieren?

      Wenn die Mehrheit sagt, das sei doch unmöglich, sei alles nur Utopie, denn „die da oben machen doch sowieso was sie wollen“ und „die sind doch viel zu mächtig“, dann sagen wir: die Utopie von heute ist die Realität von morgen. Und kein anderer schafft für uns eine bessere Realität als wir selbst. Schaffen wir nicht die Realität, schaffen sie die anderen für uns – ob die uns wohl gefällt?

      Zitate:

      „An allem Unfug der passiert, sind nicht nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“
      (Erich Kästner)

      „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“
      (?)

      „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“
      (Franz von Assisi)

      „Den Menschen macht sein Wille groß und klein“
      (Friedrich Schiller)

      „Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen uns einen.“
      (Hannibal)

      „Mache nicht aus der Aufgabe ein Problem, sondern aus dem Problem eine Aufgabe.“
      (?)

      „Ein Optimist findet immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse.“
      (Napoleon Hill)

      „Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“
      (Theodor Heuss)

      „Vögel im Käfig sprechen ständig vom Fliegen. Freie Vögel fliegen einfach.“

      „Wichtig ist nicht der Fortschritt, sondern seine Richtung.“
      (Helmut Graf)

      „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“
      (Chinesisches Sprichwort)

      „Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen. Fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.“
      (Chinesisches Sprichwort)

      „Um an die Quelle zu kommen, muß man gegen den Strom schwimmen.“
      (Konfuzius)

        Deshalb brauchen wir ein freiwilliges, auf Einsicht in komplexe Zusammenhänge gegründetes Aktionsbündnis von Produzenten, Dienstleistern und Kunden, die sich in einer Deutschen Wirtschafts-Gemeinschaft gegenseitig Kraft und Stärke geben. Ihr Ziel ist es, von unten, von den Wurzeln her, eine neue, gerechte, freie, Natürliche Wirtschafts-Ordnung zu entwickeln und damit den rücksichtslosen Raubzug der „finanzkapitalistischen Heuschrecken“ (Zitat Müntefering) und ihrer politischen Erfüllungsgehilfen abzuwehren. Wie sollen „blühende Landschaften“ in Deutschland entstehen, wenn die (Marionetten-)„Politiker“ die „Heuschrecken“ nach Kräften füttern statt uns vor ihnen zu schützen? – Wofür werden Politiker eigentlich gewählt? – Wofür und auf was leisten sie ihren Eid? - Die DWG ist notwendigerweise auch eine Selbsthilfeorganisation gegen die globale Erpressung in Verbindung mit der staatlich-bürokratischen Bevormundung.

        In der Deutschen Wirtschafts-Gemeinschaft (DWG) können die kleinen Gewerbetreibenden und Mittelständler, insbesondere die mit der Erzeugung von Lebensmitteln beschäftigten, die (Eigen-) Initiative zur Gestaltung eines menschen- (und tier-)freundlichen regionalen Wirtschaftsraumes ergreifen und sich schrittweise vom Tollhaus des „normalen“ Marktes unabhängig machen.

        Die DWG bietet auch eine ausgezeichnete Basis zur Knüpfung von Kontakten untereinander, zum Gedanken- und Informationsaustausch und zur Verbreitung von Informationen, die in den „Massen-Medien“ nicht vorkommen.

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